Die Johanniter
Aus Liebe zum Leben


Presse

Impressum

DE
  Johanniter vor Ort
  Suchen
Banner Seebeben Südasien
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Das JUH-Portal
Die JUH Landesverbände
Die JUH-Auslandshilfe
Die JUH Bundesgeschäftsstelle
 Startseite   Auslandshilfe  Spenden
Karte Krisenregion
JUH-Hilfsteam
Seebeben in Südasien

26.12.2004
Soforthilfe für Erdbebenopfer
JUH prüft Hilfe für Sri Lanka
Spenden dringend benötigt
Die Johanniter-Unfall-Hilfe prüft Hilfsmaßnahmen für die von dem Seebeben betroffenen Menschen in Asien, besonders in Sri Lanka. Sie steht deswegen mit dem Technischen Hilfswerk in engem Kontakt. Außerdem wird mit ihrer britischen Schwesterorganisation St. John´s Ambulance über sinnvolle Maßnahmen für Sri Lanka beraten. In jedem Fall werden die Johanniter den Opfern der Katastrophe helfen. Dafür hat die Hilfsorganisation bereits 50 000 Euro zur Soforthilfe frei gemacht. Zusätzlich benötigt sie dringend weitere Spenden. Die Erfahrung zeigt, dass in einem Schadensgebiet diesen Ausmaßes große Anstrengungen notwendig sind, um die Hilfsbedürftigen in geeigneter Form unterstützen zu können.

27.12.2004
JUH schickt medizinische Hilfe nach Sri Lanka
Spenden dringend benötigt
Die Johanniter planen Health-Kits ins Krisengebiet zu fliegen.
Den Flug wird ein zweiköpfiges Assessment-Team bestehend aus Stephan Titze, Projektleiter der Johanniter in Sri Lanka (aus Straußberg, Brandenburg), und dem Internisten und Notarzt Michael Seifert begleiten.

28.12.2004
Seebeben in Südasien
Assessment-Team und Medikamente auf dem Weg
Zwei Tage nach dem verheerenden Seebeben in Süd- und Südostasien wird das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich. Inzwischen rechnen die Behörden mit mehr als 40.000 Todesopfern. Die Überlebenden sind obdachlos, ohne ausreichende medizinische Versorgung. Ihre Zahl geht in die Millionen.
Der Hilfseinsatz der Johanniter-Unfall-Hilfe für die betroffenen Menschen ist inzwischen angelaufen. Am 28.12. abends werden Hilfsgüter der Johanniter mit einer Condor Chartermaschine vom Flughafen Frankfurt/Main aus nach Colombo/Sri Lanka ausgeflogen. An Bord befinden sich drei „New Emergency Health Kits“. Damit können 90.000 Menschen einen Monat lang basismedizinisch versorgt werden. Außerdem liefern die Johannniter Chlortabletten, mit denen verschmutztes Trinkwasser desinfiziert wird, in die Krisenregion.
Begleitet wird die Hilfslieferung von einem Assessment-Team der Johanniter. Projektleiter Stephan Titze und der Arzt Michael Seifert werden in Sri Lanka die Hilfsgüter an die JUH-Partnerorganisation ADRA übergeben. Darüber hinaus werden die beiden Johanniter die Möglichkeiten für mittel- und langfristige Wiederaufbau-Projekte in Sri Lanka sondieren. Sie werden sich dabei auf die Wiederherstellung der medizinischen Versorgung in der betroffenen Region konzentrieren.

29.12.2004
Seebeben in Südasien
Johanniter mit Hilfsgütern
in Sri Lanka angekommen

Das erste Erkundungsteam der Johanniter-Unfall-Hilfe ist am Mittwoch morgen in Colombo/Sri Lanka angekommen. Der Projektkoordinator Stephan Titze und der Arzt Michael Seifert haben umgehend die Arbeit aufgenommen und die mitgebrachten Hilfsgüter an ADRA, eine JUH-Partnerorganisation vor Ort, übergeben. ADRA wird die Basismedikamente für 90.000 Menschen sowie Wasseraufbereitungs-Tabletten in den betroffenen Gebieten an der Südküste verteilen.
Das Johanniter-Team hat mittlerweile damit begonnen, ein Basis-Büro in Colombo einzurichten und Kontakt zu den einheimischen Behörden aufzunehmen. Die Arbeit konzentriert sich nun darauf, die Voraussetzungen für ein mittel- bis langfristiges medizinisches Wiederaufbauprojekt der Johanniter zu sondieren.
In einem ersten Lagebericht beschreiben die beiden Johanniter die schwierigen Umstände im Krisengebiet. In Sri Lanka droht den Helfern und den Überlebenden Gefahr durch weggeschwemmte Landminen. Darüber hinaus ist die Seuchengefahr enorm hoch. Es ist zu befürchten, dass ohne medizinische Hilfe die Zahl der Toten in den betroffenen Gebieten noch weiter steigen wird.

30.12.2004
Hilfseinsatz in Südasien
Johanniter liefern weitere Hilfsgüter
Berlin – Die Johanniter werden eine zweite Lieferung von Hilfsgütern nach Sri Lanka schicken. Sie werden fünf so genannte "New-Emergency-Health-Kits" (WHO-Kits) und 500 000 Chlortabletten auf den Weg in die von dem Seebeben betroffene Insel bringen. Die Johanniter unterstützen damit ADRA, ihre Partnerorganisation vor Ort, die den Bedarf aktuell gemeldet hat.
Die WHO-Kits, die am Abend des 1. Januar von Frankfurt aus mit einer Condor-Maschine nach Sri Lanka geflogen werden, enthalten Basismedikamente und Materialien, mit denen 150 000 Betroffene einen Monat lang eine medizinische Grundversorgung erhalten.
Inzwischen ist das Erkundungsteam der Johanniter auf dem Weg von Colombo in den Süden Sri Lankas in eine Gegend, die bisher noch nicht von den Hilfsorganisationen betreut wird. Das Team hat sich mit den örtlichen Behörden und Partnerorganisationen des Bündnis Aktion Deutschland Hilft koordiniert und wird in einem Konvoi von Militär begleitet, da die Straßen durch Leichen, Trümmer und angeschwemmte Landminen versperrt sind.

31.12.2004
Hilfseinsatz in Südasien
Weitere Hilfsflüge nach Sri Lanka
Berlin – Mit einem weiteren Hilfsflug am Samstag, 1. Januar 2005, werden die Johanniter dringend benötigtes technisches Gerät und medizinisches Verbrauchsmaterial für die Schwesterorganisation St. John Ambulance nach Sri Lanka bringen. In den frühen Abendstunden wird die Maschine als erster reiner Johanniter-Hilfsflug mit einem geländegängigen Krankentransportwagen, einem Geländewagen, Zelten, Decken, zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) samt Zubehör, Wassertanks, 3000 Paar Schuhen und zwei Tonnen Babynahrung vom Flugplatz in Hannover starten. Parallel dazu machen sich Helfer von den JUH-Auslandseinsatzzentren auf die Reise, um die TWAs aufzubauen und zu bedienen. Jede dieser Anlagen kann täglich 15 000 Liter aufbereiten und damit die Menschen in den von Seuchen bedrohten Gebieten mit Trinkwasser unterstützen.

Außerdem werden die Johanniter am Montag, 3. Januar, 64 Kubikmeter medizinisches Verbrauchsmaterial im Wert von 500.000 Euro, eine Spende des Technologieunternehmens "3M" aus Neuss, mit einer Chartermaschine auf den Weg nach Sri Lanka bringen. Gesponsert wird dieser Flug von der Lufthansa. Damit erhöht sich die Zahl der Johanniter-Hilfsflüge auf insgesamt vier.

Stephan Titze und Michael Seifert, die beiden Johanniter des Assessment-Teams in Sri Lanka, haben sich mittlerweile zusammen mit Vertretern anderer Hilfsorganisationen mit dem Gouverneur der Südprovinzen in der Stadt Hambantota getroffen und sind auf ihrem Rückweg nach Colombo.

Johanniter koordinieren Verlegung und Weitertransport von verletzten Deutschen
Köln – In der Nacht zum 31. Dezember haben die Johanniter aus Köln und Umgebung die Verlegung und den Weitertransport von bei dem Seebeben in Südasien verletzten Deutschen koordiniert. Die ersten 55 (schwer-) verletzten Urlauber wurden dabei mit dem MedEvac-Airbus der Bundeswehr nach Deutschland zurückgeflogen.
Mit 48 Fahrzeugen, vom RTW bis zum Betreuungsfahrzeug und mit über 120 Helferinnen und Helfern aller Hilfsorganisationen wurden die Patienten in einem Hangar, abgeschirmt von rund 100 Journalisten, von dem Spezialflugzeug umgelagert und in ihre jeweiligen Heimatorte in der ganzen Republik gefahren. Regionalvorstand Reinhold Lapp-Scheben und auch Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der JUH, der während der Nacht anwesend war, äußerten sich sehr zufrieden über die Leistungen der Johanniter. Einmalig sei dabei auch das partnerschaftliche Miteinander von Feuerwehr, Bundeswehr, Hilfsorganisationen und privaten Unternehmern gewesen, die alle konzertiert die Aktion begleiteten. Der MedEvac-Airbus flog am Morgen des 31. Dezember zurück in das Krisengebiet. Mit der Rückkehr und Verlegung weiterer Verletzter wird am kommenden Sonntag, 2. Januar, gerechnet.

02.01.2005
Hilfseinsatz in Südasien
Johanniter-Hilfsflug –
KTW und Trinkwasseranlagen versandt

Berlin/Hannover – Mit einem eigenen Hilfsflug hat die JUH dringend benötigtes technisches Gerät und medizinisches Verbrauchsmaterial auf den Weg nach Sri Lanka gebracht. In den frühen Morgenstunden des 2. Januar 2005 hob die von den Johannitern eigens gecharterte Antonov vom Flughafen Hannover ab. Der erste reine Johanniter-Hilfsflug hatte einen geländegängigen Krankentransportwagen, einen Geländewagen, Zelte, 1350 Decken, zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) samt Zubehör, vier Wassertanks, 3000 Paar Schuhe und mehrere Paletten Babynahrung an Bord. Die Hilfsgüter sind für die Johanniter-Schwesterorganisation St. John Ambulance und für die Partnerorganisation ADRA in Sri Lanka bestimmt. Sie werden vor allem im Süden Sri Lankas eingesetzt werden.

Am 3. Januar werden zwei weitere JUH-Helfer in Richtung Sri Lanka aufbrechen, um die Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu bedienen. Es handelt sich um Jörg Wilbrandt (42) und Rüdiger Weber (44), beide sind ehrenamtliche Helfer des Auslandseinsatzzentrums Nord der Johanniter. Ihre Aufgabe wird es sein, die TWAs aufzubauen, in Betrieb zu nehmen und das Personal vor Ort auf den Einsatz der Anlagen zu schulen. Wilbrandt und Weber werden voraussichtlich bis zum 16. Januar in Sri Lanka bleiben, die TWAs werden danach durch ADRA weiterbetrieben und verbleiben im Land. Jede dieser Anlagen kann täglich 15 000 Liter aufbereiten und damit die Menschen in den von Seuchen bedrohten Gebieten mit sauberem Trinkwasser unterstützen.

Am 2. und 3. Januar werden die Johanniter sechs weitere WHO-Kits, 500.000 Chlortabletten sowie medizinisches Verbrauchsmaterial in zwei weiteren Hilfsflügen ins Katastrophengebiet ausfliegen. Diese beiden Flüge erfolgen mit Chartermaschinen der Condor bzw. der Lufthansa und sind für die Johanniter kostenlos.

Johanniter empfangen 38 verletzte Urlauber aus Phuket/Thailand
Köln/Berlin – Die Johanniter haben heute morgen um 7.30 Uhr 38 verletzte Urlauber am Flughafen Köln/Bonn empfangen. Die Verletzten waren mit dem zweiten Flug des MedEvac-Airbus der Bundeswehr nach Deutschland zurückgeflogen worden. Sie sind in einem schlechten Zustand. Die Urlauber leiden unter gefährlichen Infektionen, Schädel-Hirn-Traumata, den Folgen eines Schlaganfalles und anderen schweren Verletzungen. 30 von ihnen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, der Rest, unter ihnen zwei Schweden und ein Schweizer, wurden zur Weiterbehandlung in heimatnahe Krankenhäuser transportiert. Im Einsatz befanden sich dabei 120 Hilfskräfte, darunter 9 Notärzte; etwa 70 von ihnen waren Johanniter.

04.01.2005
Hilfseinsatz in Südasien
Trinkwasseranlagen und Techniker
in Sri Lanka eingetroffen

Berlin /Colombo - Die JUH-Techniker Jörg Wilbrandt und Rüdiger Weber, beide ehrenamtliche Helfer des JUH-Auslandseinsatzzenrums Nord, sind heute in Sri Lanka eingetroffen und haben sich mit den den Trinkwasseranlagen auf den Weg nach Tangala im Süden der Insel aufgemacht. Ihre Aufgabe wird es sein, die Trinkwasseranlagen aufzubauen, in Betrieb zu nehmen und das Personal vor Ort auf den Einsatz der Anlagen zu schulen. Wilbrandt und Weber werden voraussichtlich bis zum 16. Januar in Sri Lanka bleiben, die Trinkwasseranlagen werden danach durch ADRA weiterbetrieben und verbleiben im Land. Beide Anlagen können täglich 30 000 Liter aufbereiten und damit die Menschen in den von Seuchen bedrohten Gebieten mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Am 2. und 3. Januar wurden durch die JUH sechs weitere WHO-Kits, 500.000 Chlortabletten sowie medizinisches Verbrauchsmaterial in zwei weiteren Hilfsflügen ins Katastrophengebiet geflogen. Diese beiden Flüge erfolgten mit Chartermaschinen der Condor bzw. der Lufthansa und waren für die Johanniter kostenlos. Alle Hilfsgüter wurden zur weiteren Verteilung an die örtliche Partnerorganisation St. Johns Amulance übergeben.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist inzwischen bei den Behörden von Sri Lanka offiziell als Hilfsorganisation registriert.

3. MedEvac-Misson
Johanniter sorgen für
reibungslosen Weitertransport

Fliegende Klinik
Köln/Berlin - Mit dem dritten Einsatz des Spezialflugzeuges der Bundeswehr erreichten am Dienstagmorgen 44 zum Teil schwer verletzte Opfer der Flutkatastrophe den Kölner Flughafen. Die Johanniter sorgten unter den Augen von Bundesverteidigungsminister Peter Struck und JUH-Präsident Hans-Peter von Kirchbach für den reibungslosen Weitertransport.

06.01.2005
Hilfseinsatz in Südasien
Trinkwasseranlagen in Betrieb
Berlin – Die von der JUH nach Sri Lanka gelieferten Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen (TWA) sind seit dem heutigen Donnerstag, 6. Januar, in Tangalla in Betrieb.
Weitere zehn Anlagen, größtenteils aus US-amerikanischen Beständen, sollen bis zum 13. Januar in der Region eintreffen und von den JUH-Technikern Jörg Wilbrandt und Rüdiger Weber in Betrieb genommen und dann an die Partnerorganisation ADRA übergeben werden.
Außerdem haben heute Stephan Titze und Michael Seifert 5,5 Tonnen Nahrungsmittel in Tangalla verteilt. Michael Seifert wird morgen in Hamburg zurückerwartet.

Neues Assessment für Sumatra
In der kommenden Woche wird ein weiteres JUH-Assessment-Team nach Sumatra ausreisen und dort unter anderem die Hilfsgüter eines von Aktion Deutschland Hilft geplanten Fluges verteilen. Hierbei werden auch Materialien der JUH ins Krisengebiet gebracht. Das JUH-Team wird aus dem Projektkoordinator Marc Vachon und der frankokanadischen Projekt-Administratorin Marie-Claude Brûlé bestehen.

11.01.2005
Seebeben in Südasien
JUH-Arzt Seifert berichtet vor der Bundespressekonferenz
Berlin - Auf der Pressekonferenz von "Aktion Deutschland hilft" (ADH) hat der JUH-Arzt Michael Seifert heute eine erste Bilanz des Einsatzes in Sri Lanka gezogen. Seifert war am Freitag aus dem Flutkatastrophengebiet zurückgekehrt. "Die Soforthilfe wurde zügig abgearbeitet. Jetzt müssen wir mittel- und langfristig an den Wiederaufbau denken."
In den kommenden Tagen wird die JUH mit den anderen beteiligten Mitgiedsorganisationen von ADH ein Koordnierungsbüro in der Hauptstadt von Sri Lanka Colombo einrichten. Die Einsatzkräfte vor Ort hatten um diese Entscheidung gebeten, damit sie ihre weiteren Projekte dort untereinander abstimmen können.

JUH-Hilfseinsatz ausgeweitet
Berlin – Zwischenzeitlich ist das zweite JUH-Assessment-Team, bestehend aus Marc Vachon, der Presse-Mitarbeiterin Regina Villavicencio und der frankokanadischen Projekt-Administratorin Marie-Claude Brûlé, in der Stadt Medan auf Sumatra eingetroffen. Ziel des Teams ist die Stadt Banda Aceh im Nordwesten Sumatras. Außerdem sind mit einem Hilfsflug der Aktion Deutschland Hilft (ADH) weitere JUH-Hilfsgüter (400 000 Chlortabletten, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage und ein geländegängiges Fahrzeug) nach Indonesien unterwegs.

Großspende übergeben
Die Großspende des Technologie-Unternehmens 3M aus Neuss, Verbandmaterial im Wert von 500.000 Euro, ist in Sri Lanka angekommen. Am heutigen Morgen konnte JUH-Koordinator Stephan Titze die Spende an Sri Lankas Premierminister Mahinda Rajapakse übergeben.
Am kommenden Mittwoch, 13. Januar, macht sich von Frankfurt aus die Ablösung für Stephan Titze auf den Weg nach Sri Lanka. Wolfgang Strahl vom Auslandseinsatzzentrum Süd in Donauwörth und Marcus Aust, Lehrrettungsassistent aus Brandenburg, werden in den nächsten zwei Wochen in Zusammenarbeit mit der St. John Ambulance auf Sri Lanka nach mittel- bis langfristigen Hilfsprojekten suchen.

Johanniter trifft Bundesaußenminister Fischer
Heute trifft sich Stephan Titze zusammen mit Vertretern von fünf weiteren deutschen Hilfsorganisationen mit Bundesaußenminister Joschka Fischer in Colombo. Der am Freitag wieder in Hamburg eingetroffene Arzt Michael Seifert wird am gleichen Tag zusammen mit JUHPräsident Hans-Peter von Kirchbach am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Horst Köhler in Berlin teilnehmen.

14.01.2005
Seebeben in Südasien
Hilfsaktionen in
Sri Lanka und Sumatra

Berlin – Am 13. Januar sind die beiden JUH-Mitarbeiter Marcus Aust und Wolfgang Strahl in Colombo angekommen. Als Ersatzteam für Michael Seifert, der vergangenen Freitag zurückgekehrt ist, und Stephan Titze, der am Sonntag, 16. Januar, in Berlin eintrifft, sollen die beiden in Zusammenarbeit mit der St. John Ambulance auf Sri Lanka nach mittel- bis langfristigen Hilfsprojekten an der von Hilfsorganisationen wenig beachteten Ostküste Sri Lankas suchen. Mittlerweile ist ein Gemeinschaftsprojekt in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in Vorbereitung. Ein teilweise zerstörtes Waisenhaus in der Nähe von Colombo soll mit einem Projektvolumen von 200.000 bis 300.000 Euro wieder aufgebaut werden. Projektpartner wird die Organisation Krict (King’s Revival International Charitable Trust) mit Sitz in Dubai sein. In Colombo, Sri Lanka, wird außerdem ein Koordinationsbüro von Aktion Deutschland Hilft (ADH) eingerichtet. In dem Büro werden die Aktivitäten der Bündnispartner zentral begleitet und dokumentiert. Außerdem soll das Büro als Anlauf-stelle für Medienanfragen fungieren.

Trinkwasser für Kudawella
Die beiden JUH-Techniker Jörg Wilbrandt und Rüdiger Weber haben in dem Fischerdorf Kudawella im Südosten Sri Lankas die von der JUH in die Krisenregion gebrachten Aufbereitungsanlagen für Trinkwasser in Betrieb genommen. Die Helfer haben örtliches Personal für den Umgang mit den Anlagen geschult und werden am kommenden Sonntag, 16. Januar, in Hamburg zurück erwartet. Von der Aufbereitungs-Station transportieren jetzt die Behörden Sri Lankas Trinkwasser in entferntere Regionen. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt hat die JUH jetzt daraus ein Pro-jekt entwickelt. Fünf Kleinlaster werden mit Wassertanks bestückt und sollen den Transport übernehmen. Das Projekt-volumen beträgt 200.000 Euro. Nach drei Monaten sollen die Fahrzeuge an St. John Ambulance übergeben werden.

Impfungen auf Sumatra
Das dreiköpfige JUH-Assessment-Team auf Sumatra ist derzeit mit Soforthilfeaktionen beschäftigt. Marc Vachon hat einem Kinderkrankenhaus Milchpulver für Babynahrung im Wert von 50.000 Euro übergeben. Marie-Claude Brûlé hat Ärzten auf der Insel Nias 6500 Tetanus-Impfungen übergeben. Für Notunterkünfte werden 50 Großzelte für Schulen und 1000 Zelte für Familien mit bis zu acht Personen eingekauft. Mittlerweile sind auch die Hilfsgüter des ADH-Fluges in Banda Aceh eingetroffen und werden vom dortigen Flughafen aus weitertransportiert.

Seifert berichtet vor der Bundespressekonferenz
Seifert berichtet vor
der Bundespressekonferenz
Das erste saubere Wasser fließt
Das erste saubere Wasser fließt
Die Wasseraufbereitungsanlage wird aufgebaut
Die Wasseraufbereitungsanlage
wird aufgebaut
Flugzeugbeladung Hannover
Verladen der Hilfsgüter
Flughafen Hannover
Hilfgüterlieferung
Verteilen der Hilfsgüter
durch Projektleiter Stephan Titze

Flutopfer in Indien


Zerstörung auf Sri Lanka JUH-Arzt Dr. Seifert vor Ort
JUH-Arzt Dr. Seifert
im zerstörten GebietHilfgüterlieferung
Verteilen der Hilfsgüter
durch Projektleiter Stephan Titze
Übergabe der Fahrzeuge an St. Johns Ambulance Sri Lanka
Übergabe der Ambulanz-Fahrzeuge
an St. Johns Ambulance Sri Lanka
Hilfsgüterlieferung
Verladen der Hilfslieferung

Flutopfer in Indien


Zerstörung auf Sri Lanka

  Top Top
© 2004 Der Johanniterorden, Berlin