Johanniter März 2025

Wendig und nach- haltig: ein solches Sanitätsmobil kann Leben retten. Jetzt spenden! IBAN: DE07 3702 0500 0004 3005 01 BIC: BFSWDE33XXX (SozialBank AG) Stichwort: Elektro- Sanitätsmobil Fotos: Johanniter Unser Traum vom Elektro-Sanitätsmobil Schneller beim Verletzten sein und gleichzeitig das Klima schützen Mannheim / Wie können wir Gäste von Groß- veranstaltungen im Notfall trotz Gedränge schnellstens medizinisch versorgen? Bei hohem Besuchsaufkommen, wie z. B. beim alljährlichen Maimarkt, ist das Durch- kommen mit herkömmlichen Rettungswagen nicht oder nur mühsam möglich. Doch bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zählt jede Minute. Deshalb träumt unser Mannheimer Ehrenamt schon lange von einem wendigen Elektro-Sanitätsmobil. Damit könnten sie auch bei engen Zufahrtswegen schnell Erste Hilfe leisten. Und das ganz nachhaltig ohne Verbrennungsmotor als Beitrag zum Klimaschutz. Allein das Fahrgestell kostet circa 18.000 Euro. Hinzu kommen der technische Ausbau für den Sanitätsdienst, die medizinische Ausstattung und die elektrische Trage. „Die ersten Unterstützer konnten wir mit FUCHS- Petrolub, der Heinrich-Vetter-Stiftung und der Stadt Mannheim schon gewinnen. Sie sind von der Idee begeistert, denn der Gesundheitssektor braucht Inno- vationen,“ freut sich der Ortsbeauftragter Kai Mutschler. „Doch noch haben wir unser Ziel nicht erreicht.“ Dürfen wir auf Ihre Spende zählen? Jeder Beitrag hilft! Nachtschicht für Extrawärme Johanniter-Jugend trifft wohnungs- lose Menschen in Mannheim Mannheim / Für den Vorbeilaufenden ist es Gestrüpp, für „Abi-Abi“ (ohne Foto) sein Zuhause für die Nacht. Hier ist er notdürftig vor Wind und Wetter geschützt. Dank der Nachtschicht für Extrawärme, einem Begegnungsprojekt mit wohnungslosen Menschen, durfte unsere Johanniter- Jugend Abi kennenlernen und hinter die Fassade schauen. Aus dem Wunsch heraus, sich für Bedürftige in der Stadt einzusetzen, haben unsere Mannheimer Jugendlichen die Nachtschicht für Extrawärme 2023 gestartet. Seitdem suchen sie an kalten Winternachmittagen gezielt den Kontakt zu Menschen wie Abi, die auf der Straße leben. Hinschauen statt Wegschauen, Ansprechen statt Vorübergehen. Im Gepäck haben sie stets Zeit und etwas Nützliches zum Weitergeben. In den letzten drei Jahren haben sie 120 Decken, 50 Wärmeflaschen, 60 Mützen, 50 Handschuhe, 20 Schals und 30 Liter Heißgetränke verteilt. Was jedoch in Erinnerung bleibt, sind die Begegnungen. So wie mit Abi. Der gelernte Koch erzählt bereitwillig, wie er durch Schulden auf der Straße landete. Ganz selbstverständlich teilt er sein Essen mit den jungen Leuten. An diesem Tag werden alle beschenkt und im Herzen berührt. 20 Johanniter / März 2025 / Landesverband Baden-Württemberg

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