Johanniter März 2025

Hamburg / „Der beste Rat heißt Vorrat!“ Was die Großeltern längst wussten, ist spä- testens seit der Corona-Pandemie wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt: Es ist wichtig, sich über mehrere Tage selbst- ständig mit Nahrungsmitteln und Wasser versorgen zu können, für den Fall, dass es zum Beispiel zu Lieferengpässen, längeren Stromausfällen, Naturkatastrophen oder einer schweren Erkrankung kommt. Das Bundesministerium für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät zu einem Vorrat für mindestens drei, besser sogar sieben bis zehn Tage. Und auch die Johan- niter im Landesverband Nord wollen mit ihrem Jahresthema „Bereit. Für alle Fälle.“ dafür sensibilisieren, dass Menschen zu ihrem eigenen Schutz auch selbst beitragen können – und müssen. „Für alle Fälle“ ist dabei im doppelten Sinne zu verstehen: im Sinne von „sicherheitshalber“ und „für alle Szenarien“. Im Jahresverlauf informieren die Johanniter deshalb über die verschie- denen Möglichkeiten, wie man sich gut auf eventuelle Krisen- oder Katastrophensze- narien vorbereiten kann. „Das Zauberwort heißt hier Resilienz, also Widerstands- oder auch Anpassungsfähigkeit“, sagt Nicolas Tobaben, Bereichsleiter Bildung, Integration und Katastrophenschutz. „Die Resilienz kann man sich vorstellen wie einen Muskel, den man trainieren kann: Je mehr Menschen sich gut vorbereiten, desto stärker sind wir alle geschützt, weil unsere Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sich im Ernstfall auf die echten Notfälle konzentrieren können.“ Mehr zum Jahresthema: www.johanniter.de/nord/vorbereitet Jahresthema Gut vorbereitet auf eventuelle Katastrophenszenarien Die Johanniter im Norden

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