Johanniter März 2025
Johanniter / März 2025 / Landesverband Nord / Vorgestellt Ihrefinanzielle Mithilfe zählt! Unterstützen Sie unsere Ehrenamtlichen, damit sie weiterhin für ihre Mitmen- schen da sein können. Spendenkonto JohanniterUnfallHilfe e.V., Landesverband Nord SozialBank AG IBAN: DE 06 3702 0500 0004 3231 20 Verwendungszweck: BL57010125 – Ehrenamt Oder spenden Sie online unter johanniter.de/ spenden-nord Herzlichen Dank! (1) Praktische Drohnen- einweisung: Das Hightech- Gerät landet immer auf der Landeplane. (2) Auch bei Dunkelheit und ungünstigen Lichtverhält- nissen kann die Drohne DJI M30T eingesetzt werden. (3) Eine umfangreiche Ein- weisung liegt hinter dem Drohnenteam des Regional- verbands Harburg. (Foto unten) Christian Brüsseler (von links) von Drohne112 erklärt Daniel Stappenbeck und Alexander Tandler, wie die Drohne am besten getragen wird. (3) » Komplexe Einsatz- situationen erfordern umfangreiche Erkun- dungsmaßnahmen, um Einsatzkräfte optimal und sicher einsetzen zu können. « Alexander Jansen gegen kann aufgrund von schnellladenden Akkus eine permanent gleichbleibende Leistung bringen“, erklärt Daniel Stappen- beck, Gruppenführer der Führungsgruppe. Denkbar wäre auch die Aufteilung eines Suchgebiets – während die Hunde im Unter- holz suchen, entlastet die Drohne durch das Absuchen der Freiflächen. Bis zu 41 Minuten Flugzeit hat die DJI Matrice M30T und operiert in einer Flug- höhe bis 120 Meter. Der bis zu 200-fache Zoom wirkt dabei wie ein Fernglas und kann auch Objekte in großer Entfernung detail- liert erfassen. Kurz: Ein Hightech-Einsatz- mittel, das nur mit Bedacht und Umsicht eingesetzt werden soll und immer auf Sicht- weite geflogen wird. Die acht ehrenamtli- chen Helfer des Drohnenteams absolvierten im Vorfeld eine umfangreiche theoretische Schulung für den Einsatz im BOS-Umfeld (Behörden und Organisationen mit Sicher- heitsaufgaben). An jedem Drohneneinsatz sind mindestens drei Personen beteiligt: ein verantwortlicher Truppführer, ein Pilot, der die Drohne steuert, und ein Luftraumbeob- achter, der für das Gefahrenmanagement zuständig ist. Alle drei Personen sind in den jeweiligen Bereichen gesondert geschult. „Die Drohne bietet uns im Einsatz ganz neue Möglichkeiten, zum Beispiel bei der Lageerkundung bei Großschadensfällen oder zur Beobachtung von Waldbränden, Überschwemmungen oder Unfällen in un- wegsamem Gelände. Doch auch die Suche von versteckten Rehkitzen vor Mäharbeiten auf Feldern ist möglich“, sagt Stappenbeck. Auch in den Kreisen Nordwestmeck- lenburg und Vorpommern-Rügen wirken Johanniter-Drohnenstaffeln ehrenamtlich im Katastrophenschutz mit. Alle Staffeln sind jederzeit einsatzbereit und werden im Ernstfall über die Leitstellen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder entspre- chende Behörden alarmiert. Die Kosten für die Aus- und Weiterbildung, Wartung und Reparaturen zur Sicherstellung der Einsatz- bereitschaft, ergänzende Ausstattung sowie Versicherung müssen finanziert werden. Jede Spende ist deshalb ein wertvoller Bei- trag für diese Projekte. 21
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