Johanniter Juni 2025
Johanniter / Juni 2025 / Landesverband Nord / Vorgestellt Ihre finanzielle Mithilfe zählt! Unterstützen Sie unsere Ehrenamtlichen, damit sie weiterhin für ihre Mitmen- schen da sein können. Spendenkonto Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Nord SozialBank AG IBAN: DE 06 3702 0500 0004 3231 20 Verwendungszweck: BL57010125 – Ehrenamt Spenden Sie online unter johanniter.de/spenden-nord Herzlichen Dank! (1) Bei der Hochwasser- katastrophe im Ahrtal waren auch Helfende aus dem Norden im Ein- satz. Hier bereiten sie die Abfahrt des Einsatzleit- wagens mit Notstrom- aggregat vor. (2) Die Logistikgruppe verhindert mit leckerem Essen das Verhungern während eines Einsatzes. (3) Bei einer Krise ist Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen das A und O. (3) »Wie kann ich mein Verhalten ändern, damit ich die Krise gut durchstehe? Vor allem: ohne größeren Schaden davon zu tragen? « Matthias Rehberg Dann rücken die SanGruppen aus: Sie bauen Zelte auf, teilen Verletzte je nach Schwere- grad ein und übernehmen die Erstversor- gung. Und was macht eine Führungsgruppe? Die qualifizierten Helfenden überwachen einen Einsatzabschnitt und lassen alle Fäden perfekt zusammenlaufen – wichtig beson- ders in unklaren Lagen. Vom Einsatzleit- wagen aus können sie z.B. die Koordination übernehmen, sich mit dem Funkgerät ver- netzen oder im Besprechungsraum zusam- menkommen. Dafür braucht es allerdings Strom – auch bei einem Ausfall über längere Zeit: Der Regionalverband verfügt über Not- stromaggregate, mit denen wichtige Dienste aufrechterhalten werden. Denn Einsatzfahr- zeuge hängen immer am Stromnetz. Auch die Logistikgruppe gehört zu den Einheiten, die offiziell in den Katas- trophenschutz der Hansestadt Lübeck, der Kreise Stormarn und Ostholstein eingebun- den sind. „Damit andere Einsatzkräfte ihre Arbeit machen können, schafft sie z.B. das notwendige Equipment heran oder sorgt für Verpflegung.“ Mit ein paar Flaschen Wasser und Brötchen ist es bei einer Katastrophe nämlich nicht getan. In Schleswig-Holstein wurde Anfang April eine Taskforce ge- gründet, um den Schutz der Bevölkerung zu stärken. Mit dabei sind u.a. Landesre- gierung, Bundeswehr, THW und Hilfsorga- nisationen. „Wir werden Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz anbieten, z.B. Erste- Hilfe-Kurse mit Selbstschutzinhalten, die auf Krisen vorbereiten.“ Wie die Zusammenarbeit bei Krisen aussehen kann, zeigte sich z.B. beim Hoch- wasser im Ahrtal oder beim russischen Angriff auf die Ukraine. Eine große Anzahl an Menschen flüchtete Anfang 2022 nach Deutschland. In stillgelegten Schulen etwa entstanden in kurzer Zeit Schlafsäle in den Klassenräumen, Mensen wurden mit Ge- tränken und Lebensmitteln ausgestattet. Nicht nur die Führungs- und Logistikgruppe, auch andere Hilfsorganisationen und die Feuerwehr kamen zum Einsatz. „In Krisen müssen alle gemeinsam anpacken.“ 21
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