Johanniter September 2025
Hamburg / Wenn es im Nachbarhaus brennt und umliegende Wohnungen eva- kuiert werden müssen, bleibt keine Zeit zu packen. Die Johanniter empfehlen deshalb, ein persönliches Notfallgepäck stets griff- bereit zu lagern. „Die Frage ‚Was nehme ich im Ernstfall mit?‘ sollte man sich nicht erst in einer Stresssituation wie einer Evakuie- rung stellen. Ein vorbereiteter Notfallruck- sack spart Nerven und wertvolle Zeit“, sagt Nicolas Tobaben, Bereichsleiter Bildung, Integration und Katastrophenschutz bei den Johannitern im Landesverband Nord. Ein Rucksack eignet sich besser als ein Rollkoffer: So bleiben die Hände frei und man kann über unebene Wege laufen. Jedes Familienmitglied sollte einen eigenen Notfallrucksack haben. „Denken Sie dar- an, dass der Rucksack bequem zu tragen ist, je nach Ihrer körperlichen Fitness“, so Tobaben. Empfohlen wird für Erwachsene ein Volumen von ca. 30 bis 50 Litern. Er sollte pro Person eine autarke Versorgung für 48–72 Stunden ermöglichen. Wichtig ist außerdem, die Inhalte regelmäßig zu kont- rollieren – so empfiehlt es auch das Bundes- amt für Bevölkerungsschutz und Katastro- phenhilfe (BBK). Ins Notfallgepäck gehören laut BBK unter anderem wichtige persönliche Dokumente, Trinkwasser in einer bruchsi- cheren Flasche, Verpflegung in staubdichter Verpackung, wetterfeste Kleidung, Erste- Hilfe-Set inklusive persönlicher Medikamen- te, Hygieneartikel, Atemschutzmaske bei Staub- oder Rauchentwicklung, Taschen- lampe, Stift und Notizbuch sowie Bargeld in kleiner Stückelung, falls Bankautomaten nicht zugänglich sind. Eine Checkliste finden Sie hier: www.johanniter.de/nord/ vorbereitet Jahresthema: BERE!T FÜR ALLE FÄLLE Gepackt und griffbereit: Ihr Notfallgepäck für den Ernstfall Die Johanniter im Norden
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