Johanniter März 2026

Fotos: Johanniter 60 Jahre Johanniter in Allershausen 2026 wird gefeiert! Die Ortsbeauftragte Eva-Maria Geiß und ihr Stellvertre- ter Fabian Lange freuen sich auf das Jubiläumsjahr! RV Oberbayern / 1964 stellte die Johanni- ter-Unfall-Hilfe München an Wochenenden und Feiertagen einen Krankenwagen in die Nähe der Autobahnmeisterei Freimann. Das Einsatzgebiet lag zwischen Freimann und dem Autobahndreieck Holledau. Um die langen Anfahrtswege zu verkürzen, wurde der Standort des Einsatzfahrzeugs 1966 nach Allershausen verlegt – die Geburts- stunde der Johanniter in Allershausen. Die damaligen Retter postierten sich mit dem Krankenwagen in der Autobahnausfahrt und hielten über die Notrufsäule Kontakt mit der Autobahnmeisterei. Besonders gemütlich hatten es die Helfenden damals nicht. Die Wartezeiten mussten sie im Wagen verbrin- gen, ganz egal bei welchem Wetter. Den ersten Telefonanschluss bekamen die Johanniter erst im Oktober 1966. Die Besonderheit: Es gab damals schon eine Nebenstellenanlage. Im gleichen Jahr boten die Johanniter in Allershausen ihren ersten Erste-Hilfe-Kurs und ihren ersten Helferkurs an. Dank eines Vermächtnisses konnte eine stattliche Fahrzeughalle für die Fahrzeuge des Bevölkerungsschutzes, der Sanitäts- dienste sowie der Motorradstaffel gebaut werden, die im Oktober 2019 eingeweiht wurde. Darin wird auch gerne gefeiert zum Mitarbeitendenfest des ganzen Regionalver- bandes, zu Weihnachten und heuer im Oktober wieder, zum 60-jähigem Jubiläum: 60 Jahre im Dienst am Menschen. Ohne die Unterstützung unser Fördermitglieder und Spender wäre diese großartige Entwicklung nicht möglich gewesen. Vergelt`s Gott! Mehr über das unser Ehrenamt können Sie hier lesen: www.johanniter.de/allershausen RV Oberfranken / Der Krieg in der Ukraine, ein mehrtägiger Stromausfall wie Anfang Januar in Berlin oder auch digitale Angriffe auf die Infrastruktur: Die Lage in Europa und in Deutschland hat sind in den letz- ten Jahren verändert. Wir als Gesellschaft müssen auf Krisen vorbereitet sein. Eine besondere Rolle nimmt dabei der sogenann- te Bevölkerungsschutz ein: Die Helferinnen und Helfer treten an, um Bürgerinnen und Bürgern bei bedeutsamen Schadenereignis- sen die schnellste und bestmögliche Ret- tung, medizinische Versorgung, Unterkunft und Verpflegung zu bieten. Auch bei den oberfränkischen Johannitern engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche im Bevölke- rungsschutz. Sie sind die wichtigste Säule in diesem Bereich. Doch damit sie im Ernst- fall kompetent helfen können, muss ihnen auch eine entsprechende Ausrüstung zur Verfügung stehen. Dazu gehören nicht nur die persönliche Schutzausrüstung, medizini- sches und technisches Equipment, sondern vor allem spezialisierte und leistungsfähige Einsatzfahrzeuge. Alleine die oberfränki- schen Helferinnen und Helfer im Bereich Be- völkerungsschutz der Johanniter legten im Jahr 2025 mehr als 88.000 Kilometer mit den Einsatzfahrzeugen zurück, um anderen Menschen zu helfen. Doch der Erhalt der Fahrzeuge ist kostspielig. Daher brauchen wir Menschen, die uns dabei unterstützen – als Pate oder Patin für unsere Einsatzfahr- zeuge. Mit Ihrer Hilfe können wir zum Bei- spiel Beatmungs- oder Funkgeräte, Tragen und Sauerstoffleitungen regelmäßig prüfen lassen. Eine Patenschaft für ein Johanniter- Einsatzfahrzeug des Bevölkerungsschutzes leistet einen nachhaltigen und regionalen Beitrag für kompetente Hilfe in Oberfranken. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Andreas Kolb, Sachgebietsleiter Fundraising Tel. 0951 301079-921 spenden.oberfranken@johanniter.de Paten für den Bevölkerungs- schutz gesucht Nachhaltig helfen 21 Johanniter / März 2026 / Landesverband Bayern

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