Johanniter März 2026

Johanniter / März 2026 / Landesverband Nord / Informiert Landesverband Nord / 30.000 Menschen vertrauen auf den Hausnotruf der Johanniter im Landesverband Nord, über 300.000 Kundinnen und Kunden sind es bundesweit. Ein Vertrauen, das auf dem gu- ten Gefühl basiert, im Fall der Fälle schnelle Hilfe zu erhalten. „Wenn etwas passiert, ist sofort jemand da“, sagt Irmgard Kalbau. Sie ist die 30.000. Hausnotruf-Kundin im Norden. Die Rentnerin aus Lübeck lebt allein in ihrem Häuschen – selbstständig, aber mit dem beruhigenden Wissen, dass sie im Notfall nicht allein ist. Ein kurzer Knopfdruck genügt und die Johanniter sind zur Stelle – und zwar rund um die Uhr. Irmgard Kalbau kennt die Johanniter bereits vom Fahrdienst für ihren mittlerweile verstorbenen Mann. „Da ich nun alleine lebe, brauche ich so etwas natürlich“, sagt sie. Das beruhigende Ge- fühl wissen auch ihre drei Kinder zu schätzen, die we- gen Beruf und eige- ner Familie nicht jeden Tag nach ihr schauen können. Im Einsatz- dienst arbeiten an vielen Standorten im gesamten Lan- desverband Nord geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn ein Notruf eingeht, verbinden sie sich zunächst telefonisch mit den Kundinnen und Kunden. Wenn keine Antwort erfolgt oder die Person ein lebensbedrohliches Pro- blem schildert, wird der Rettungsdienst so- fort alarmiert. Die telefonische Klärung ist wichtig, da ein Notruf auch versehentlich abgegeben worden sein kann. „Ein bisschen unangenehm ist das natürlich schon, wenn man da draufdrücken muss, aber besser ist das“, fasst Irmgard Kalbau zusammen. Und manchmal reicht auch schon ein kurzer Be- such, um beim Aufstehen zu helfen. Dann rücken die Mitarbeitenden im Hausnotruf- Einsatzdienst selbst aus. Neben Sicherheit in den eigenen vier Wänden bietet der Hausnotruf auch ein mobiles GPS-Gerät. So kann Hilfe sogar unterwegs gerufen werden – etwa beim Spaziergang, Einkaufen oder Treffen mit Freundinnen und Freunden. Gelebte Frei- heit, besonders für aktive Seniorinnen und Senioren. Was ist eigentlich… …ein AED? Ein Automatischer Externer Defibril - lator, kurz AED, hilft bei einem plötz- lichen Herzstillstand. Nicht vergessen: Im Ernstfall zuerst den Notruf unter der 112 absetzen, dann mit der Herzdruck- massage beginnen! AEDs hängen gut sichtbar an vielen öffentlichen Orten, zum Beispiel in Bahnhöfen oder Ein- kaufszentren. Nach dem Einschalten erklärt der AED Schritt für Schritt, was zu tun ist. Die Elektroden werden auf die Brust der Person geklebt, dann prüft das Gerät den Herzrhythmus. Nur wenn es nötig ist, gibt es einen Stromstoß ab und fordert Sie dann auf, die Herzdruckmas- sage fortzusetzen. Hausnotruf 30.000-mal Sicherheit und ein gutes Gefühl 18

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