Johanniter März 2026

(1) Von Beginn an herrschte zwischen den deutschen und türkischen Teilnehmenden ein kollegiales Miteinander. (2) Neben dem fachlichen Austausch blieb auch Zeit, um tiefer in die Kultur des Landes einzutauchen. (3) Mehr darüber, wie das türkische Rettungswesen organisiert ist, erfuhren die Johanniterinnen und Johanniter unter anderem beim Besuch einer Klinik vor Ort. der Dinge, die ihn besonders beeindruckt haben: die unglaubliche Gastfreundschaft. Sein abschließendes Fazit? „Ich würde es jederzeit wieder machen! Es kann gar nicht genug solcher Austausche geben, um sich zu vernetzen und mit- und vonei- nander zu lernen.“ So markieren die Eras- mus+-Mobilitäten einen wichtigen Schritt in der europäischen Zusammenarbeit im Rettungsdienst. Für den Herbst ist bereits ein weiterer Austausch geplant, sodass es schon ganz bald wieder heißt: „Tschüss Deutschland, hallo Izmir!“ Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung von allgemeiner und beruf- licher Bildung, Jugend und Sport. Ziel ist es, lebenslanges Lernen, nachhaltiges Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu fördern und die europäische Identität zu stärken. Lehrende und Lernende in den Bereichen (Hoch-)Schul-, Berufs- und Erwachsenenbildung erhalten über das Förderprogramm die Möglichkeit, zu Lernzwecken an Auslandsaufenthalten in EU-Mitgliedsländern sowie – unter bestimmten Bedingungen – in Drittländern teilzunehmen. Die Johanniter- Weihnachtstrucker 2025 Päckchenweise Weihnachtsfreude (3) Mit 4950 gespendeten Paketen aus dem Landesver- band Niedersachsen/Bremen im Gepäck machten sich 15 Ehrenamtliche der Johanniter-Weihnachtstrucker mit drei Trucks und zwei Begleitfahrzeugen Ende 2025 auf den Weg. Ihr Ziel: Menschen in Not zum Fest der Liebe Hoffnung zu schenken und mit kleinen Gesten große Freude bei den Empfängerinnen und Empfän- gern auszulösen. In Zusammenarbeit mit den Tafeln ging ein Teil der Päckchen an Bedürftige in Deutschland, ein Groß- teil der Pakete richtete sich an Menschen in Südost- europa. So brach der Konvoi am zweiten Weihnachts- feiertag in Richtung Rumänien auf, um die Pakete persönlich zu übergeben. Leuchtende Kinderaugen und das Lächeln im Gesicht der Menschen machten dabei deutlich, wie wichtig die Hilfsaktion ist. „Es war wie- der sehr emotional durch die besondere Dankbarkeit der Familien und unserer Partner“, berichtet Cathari- na Weißenborn, Weihnachtstrucker-Projektleiterin in Niedersachsen/Bremen. Auch für die Menschen in der Ukraine, die seit vier Jahren unter dem zerstörenden Angriffskrieg lei- den, sind Weihnachtstrucker-Päckchen bestimmt, die mithilfe von Logistikpartnern von Rumänien aus in die Ukraine transportiert werden. Schließlich enthalten die Pakete nicht nur Grundnahrungsmittel, Hygiene- artikel und Spielsachen für Kinder, sondern zeigen in dieser schwierigen Zeit auch: Wir haben euch nicht vergessen. Neben den übergebenen Paketen kamen im Landesverband Niedersachsen/Bremen zudem Geldspenden aus 931 virtuellen Päckchen zusammen, mit denen die Johanniter vor Ort lebenswichtige Gü- ter finanzieren. Möglich ist die wertvolle Hilfe nur dank Schulen, Kindergärten, Vereinen, dem Niedersächsischen Land- tag, Unternehmen sowie Privatpersonen, die die Aktion Jahr für Jahr mit (Paket-)Spenden unterstützen, und durch die Ehrenamtlichen, die tatkräftig mitanpacken. Wir sagen deshalb von ganzem Herzen „Danke“. 17 Johanniter / März 2026 / Landesverband Niedersachsen/Bremen / Titelthema

RkJQdWJsaXNoZXIy NTMzMTY=