Johanniter März 2026

Fotos: Johanniter Essen, Johanniter Rhein./Oberberg, James Happel Essen / Begegnungen im Ehrenamt können lebenslange Verbindungen schaffen. Ende Oktober durfte sich die SEITtec GmbH aus Essen über eine besondere Anerkennung freuen: Innenminister Herbert Reul verlieh dem Unternehmen für Sicherheitstechnik die „Förder­ plakette des Landes Nordrhein­ Westfalen“ für herausragendes Engagement im Katastrophen­ schutz. Für uns Johanniter steht diese Auszeichnung für echte Verbundenheit. Die Geschäfts­ führer Robert Pollmann und André Köhler lernten sich vor rund 15 Jahren im Bevölke­ rungsschutz der Johanniter kennen. Was als gemeinsamer Einsatz begann, entwickelte sich zu einer Freundschaft und einer engen Partnerschaft zwischen Ehrenamt und Unternehmertum. Robert Pollmann engagiert sich bis heute ehrenamtlich bei den Johannitern und leitet den Gesamtbereich Bevölkerungs­ schutz im Regionalverband Essen. Ob Freistellungen für Mitarbeitende im Einsatzfall oder fachliche Unterstützung bei technischen Projekten – auf SEITtec ist stets Verlass. Dafür danken wir herzlich und gratulie­ ren zur Auszeichnung. RV Essen SEITtec GmbH erhält Förderplakette des Innenministeriums RV Südwestfalen Johanniter stark im Katastrophenschutz 19 Johanniter / März 2026 / Landesverband Nordrhein-Westfalen Waldbröl / Mit dem Projekt „Lebendige Spuren“ ging im Ambulanten Hospizdienst Wald­ bröl ein berührendes Vorhaben zu Ende. Über sechs Monate setzten sich Menschen mit kognitiven und mehrfachen Beeinträchtigungen offen und kreativ mit Tod, Trauer und Vergänglichkeit auseinander. Entstanden sind Kunstwerke, die vom Erinnern, Loslassen und Weitergehen erzählen. Bei der Abschlussveranstaltung im Gemeindehaus der evangeli­ schen Kirche Waldbröl wurden die Werke erstmals ausgestellt. Für viele Teilnehmende war es ein besonderer Moment, ihre Bilder öffentlich zu sehen – ge­ prägt von Freude, Stolz und Rührung. Trotz der ernsten Themen herrschte eine warme, wertschätzende Atmosphäre. Auch die Besucherinnen und Besucher waren tief bewegt. „Lebendige Spuren“ bleibt als gemeinsames Erlebnis in Er­ innerung, das Menschen ver­ bindet und Mut macht zum Austausch über Verlust und Vergänglichkeit. RV Rhein./Oberberg Lebendige Spuren: Kunst im Hospiz Siegen / Beim landesweiten Katastrophenschutztag NRW in Siegen präsentierten sich die Johanniter aus Südwest­ falen mit ihrer ehrenamtlichen Drohnenstaffel und einem Infostand. Viele hundert Besu­ cherinnen und Besucher nutz­ ten die Gelegenheit, sich über Vorsorge, moderne Technik und Mitwirkungsmöglichkeiten im Katastrophenschutz zu infor­ mieren – darunter auch NRW­ Innenminister Herbert Reul. „Katastrophenschutz ist kein Randthema mehr – er betrifft uns alle“, betont Regionalvor­ ständin Judith Köster. „Extreme Wetterlagen oder Stromausfälle machen deutlich, wie wichtig Vorbereitung, Aufklärung und funktionierende Strukturen sind.“ Der NRWKatastrophen­ schutztag in Siegen zeigte: Nur wer informiert ist, kann im Ernstfall richtig handeln – und Engagement im Katastrophen­ schutz rettet Leben. Die Johanniter bieten hierfür die hilfreiche Broschüre „Für alle Not­ fälle“ an, die sich Fördermitglieder kostenlos unter Angabe Ihrer Adresse schicken lassen können per EMail an spenden.nrw@johanniter.de Innenminister Herbert Reul (re.) informiert sich bei den Johannitern.

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