Johanniter Juni 2026
Die Johanniter in Berlin und Brandenburg Schönefeld / Südlich des Flughafens BER war in der ersten März-Woche viel los: Im Rahmen der multinationalen Großübung „Medic Quadriga 2026“ trainierten Bundes- wehr, internationale Kräfte und zivile Organisationen wie die Johanniter-Unfall- Hilfe gemeinsam den Ernstfall. Im Rahmen des größten militärischen Trainingsvorha- bens in Europa wurde dabei der Lufttrans- port Verwundeter aus Litauen bis zur stationären Aufnahme in Deutschland trainiert. Teil dieses komplexen Szenarios waren auch Johanniter-Einsatzkräfte aus Cott- bus und Dahme-Spreewald im Rahmen der Medical Task Force 18. Ihre Aufgabe: Die medizinische Versorgung unterstützen und die logistischen Abläufe rund um die Auf- nahme, Sichtung und Weiterverlegung von Verwundeten sicherstellen. Denn gerade in solchen groß angelegten Lagen kommt es darauf an, dass Rettungskräfte, Transport- ketten und medizinische Versorgung wie ein Uhrwerk ineinandergreifen. Ebenfalls beteiligt war der Rettungswagen Infektion (RTW-I) des Landkreises Dahme-Spreewald, der durch die Johanniter Südbrandenburg besetzt wird und den Transport von Patien- ten unter erhöhten Infektionsschutzmaß- nahmen sicherstellt. Darüber hinaus war die neue Ver- wundeten-Transportkomponente 100 der Johanniter in das Übungsgeschehen ein- gebunden. Die Regionalverbände Branden- burg-Nordwest, Nord- und Südbrandenburg sowie Berlin waren mit Fahrzeugen im Ein- satz. Diese bundesweit aufgebaute Trans- portkomponente soll im Krisen- oder Ver- teidigungsfall helfen, eine größere Zahl von Verletzten strukturiert zu transportieren – ein wichtiger Baustein der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Für die Johanniter steht dabei eines im Mittelpunkt: Gut vorbereitet zu sein, wenn Menschen Hilfe brauchen. Einsatz bei zivil-militärischer Großübung Johanniter unterstützen „Medic Quadriga 2026“ Weiter auf Seite 16
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