Johanniter September 2026
Foto: Monika Möckl Viele von Ihnen begleiten uns schon seit vielen Jahren. Einige unterstützen uns auch im Alter noch ehrenamtlich, auch wenn vieles mittlerweile vielleicht schwerer fällt, als zu Beginn des Engagements. Deshalb freuen wir uns um so mehr, wenn För- dermitglieder und Unterstützer und Unterstützerinnen uns über einen so langen Zeitraum die Treue halten. Die Johanniter in Bayern setzen sich auch im Besonderen für Senioren und Seniorinnen ein. Als Fördermitglied können Sie wichtige Broschüren aus der Lotsenreihe zu den Themen Pflege, Hospiz und Abschied kostenlos bei uns beziehen. Unsere Mitarbeitenden aus dem Haupt- und Ehrenamt begleiten Menschen der älteren Genera- tion mit Besuchshunden in Se- niorenhäusern und Hospizen (so im Regionalverband Bayerisch Schwaben). Sie bieten Repair- Cafés und Bastelkurse im Mehr- generationenhaus an (wie in den Regionalverbänden Mittel- und Unterfranken) oder lassen Kita- Kinder gemeinsam mit Senioren singen (im Regionalverband Oberbayern). „Die gemeinsamen Singstunden mit den Senioren sind für unsere Kinder jedes Mal eine ganz besondere Erfahrung. Es entstehen so viele schöne, berührende Momente, gemein- sames Lachen, Erinnerungen, Nähe und echte Begegnungen zwischen den Generationen“, sagt Stefania Perna, Einrich- tungsleitung der Kinderkrippe, die das Seniorensingen der Kin- der im benachbarten Senioren- haus der Johanniter organisiert. Besonders sticht aus den Angeboten der Johanniter für Senioren natürlich der Hausnot- ruf hervor - ein kleiner Knopf mit großer Wirkung. So ermög- lichen wir es, dass viele Men- schen auch im Alter noch sicher und selbstbestimmt im eigenen Zuhause bleiben können. Und kennen Sie schon die Johanniter-App „mitpflegele - ben“? Gemeinsam mit Pflege - experten und Pflegeexpertinnen entwickelt bündelt diese App relevantes Wissen, struktu- riert die nächsten Schritte und unterstützt praxisnah und all- tagstauglich. Sie richtet sich an Pflegebedürftige, aber vor allem auch an die über vier Millio- nen pflegenden Angehörigen in Deutschland. Diese erhalten hier passende Angebote und Hilfestellungen für die verschie- densten Herausforderungen, die Pflege im Alltag mit sich bringt. Und am Ende geht es gar nicht darum, das Altwerden zu verhindern, sondern es mit Le- ben, Würde und Gemeinschaft zu füllen. Jonathan Swift hatte vermutlich recht: Keiner will alt sein. Aber mit den richtigen Menschen an der Seite, mit verlässlicher Unterstützung im Alltag und dem Wissen, dass man nicht allein ist, verliert das Alter seinen Schrecken. Es wird zu dem, was es im besten Fall sein sollte: ein erfüllter, sicherer und geschätzter Teil unseres ge- meinsamen Lebensweges. Wir, die Johanniter in Bayern, sind stolz darauf, Senioren und Seniorinnen auf diesem Weg begleiten zu dürfen – Schritt für Schritt und Tag für Tag. »Mit relativ kleinem Aufwand können wir den Menschen eine große Freude bereiten. Wenn wir sehen, wie unser Hund den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann geht uns das Herz auf.« Marie und Lisa Möckl 16 Johanniter / September 2026 / Landesverband Bayern
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