Johanniter September 2026
gekocht wird. Darüber hinaus beschäftigen sich etliche Work- shops damit, welche echten und fiktiven Superhelden es in der Geschichte bereits gab und was man von diesen lernen kann. „Wir möchten, dass die Kinder und Jugendlichen erkennen, wo ihre eigenen Stärken lie- gen“, erklärt René Rüggebrecht, Referent Jugendbildung der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in Sachsen. „Sie sollen spüren, wie wertvoll ihr persönlicher Beitrag bei uns im Verein und generell in der Gesellschaft ist.“ Viele Stationen, ein Ziel Bei aller Ernsthaftigkeit geht es aber auch um Spaß, Gemein- schaft und Abenteuer. Entspre- chend stehen ein Ausflug ins Bergwerk, Erkundungstouren im Wald oder Ausflüge in den Skatepark auf dem Plan. Ein bisschen Wettkampf darf bei der Johanniter-Jugend aber auch nicht fehlen. Jeden Tag gibt es kleine Rätsel und Aufga- ben, mit denen man sich Punkte verdienen kann. Bei einer vielseitigen Lagerrallye treten bunt durchmischte Gruppen an elf verschiedenen Stationen In aller Kürze: Tolle Neuigkeiten aus der Region Gemeinsame Prozesse! Übungswoche mit der Bundeswehr Aus Corona lernen! Termin bei der Enquete-Kommission Spenden für Lacrima! Mount Everest in Radebeul bestiegen Feldkirchen / Vertreter der Jo- hanniter aus Sachsen haben an einer Infowoche des Sanitäts- dienstes der Bundeswehr in der Gäuboden-Kaserne in Feldkir- chen teilgenommen. Eine Wo- che lang schärften sie gemein- sam Abläufe und Schnittstellen für den Ernstfall. Die Erkennt- nisse fließen in Ausbildung und Einsatzkonzepte im sächsischen Katastrophenschutz ein. Leipzig / Die stellvertretende Landesjugendleiterin Paula Hörig vertrat die Johanniter-Ju- gend Sachsen als Sachverstän- dige in der Enquete-Kommissi- on »Pandemie« des sächsischen Landtags. Sie forderte unter anderem rechtliche Sonderre- gelungen zur Aufrechterhaltung ehrenamtlicher Ausbildung in Krisenzeiten sowie mehr Resi- lienzförderung an Schulen. Dresden / Beim Treppenma- rathon in Radebeul bezwang das Johanniter-Team »Elf Freunde« mehrfach die 397 Stufen der Spitzhaustreppe und machte auf die Kinder- und Jugendtrauerzentren Lacrima aufmerksam. Durch den Feuer- wehrfitness Dresden e. V. und den Mt. Everest Treppenmara- thon kamen Spenden von rund 1.600 Euro zusammen. Fotos: Tobias Naumann, Bundeswehr, Danilo Schulz Blätter, Zweige und Farn: Beim Natur- workshop war Kreativität gefragt. gegeneinander an. Doch egal, ob man gewinnt oder „Sieger der Herzen“ wird – was zählt, ist die gemeinsame Zeit und der Zusammenhalt. Denn das Sommerlager versteht sich als ein Ort, an dem Freundschaften und Erinnerungen fürs Leben entstehen. Wer braucht schon Nägel? Die Natur liefert oft die besten Materialien. Teamwork und Geschwindigkeit waren an der Wasserpistolen-Station gefragt. 19 Johanniter / September 2026 / Landesverband Sachsen
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