Johanniter September 2026
Beim Beneflitz laufen mehr als tausend Menschen jährlich für den guten Zweck. Foto: Marcus Fröhner (Kindervereinigung e. V.) Ergebnisse zeigen, warum das gemeinsame Spendenlaufen viel mehr als nur ein sportliches Event ist. Es ist ein Zeichen des Zusammenhalts, der Liebe am Leben und der Solidarität. Danke an alle, die mitgemacht haben. Wir sehen uns 2027! Gemeinsam viel bewegt: Beneflitz in Sach sen ebenfalls ein wirklich fantasti- sches Ergebnis. Wie gut die Waden im Erzgebirge trainiert sind? So gut, dass es für 4.279 Runden und unglaubliche 15.000 Euro an Spenden reichte. Alles Dank der 275 hochmotivierten Teil- nehmenden, die am 06. Juni im Sportkomplex Zwönitz 1.720 Kilometer zurückgelegt haben. Das heißt insgesamt: Mehr als 1.000 Teilnehmende, rund 5.000 Kilometer, 9.960 Runden und 36.276,90 Euro Spenden für wohltätige Zwecke in den jeweiligen Regionen. Und nicht vergessen: ein Lauf steht sogar noch aus! Diese tollen Die Zukunftswerkstatt Pflege: Interdisziplinärer Austausch Beim ABC der Pflege wurde gesammelt, was »Pflege« überhaupt bedeutet. Chemnitz / Wie wollen wir einmal gepflegt werden? Diese Frage stellten sich rund 25 Jo- hanniterinnen und Johanniter in der »Zukunftswerkstatt Pflege« in Chemnitz. Neben Pflegefach- kräften brachten auch Kollegin- nen und Kollegen aus anderen Bereichen ihren Blick ein – be- wusst, um neue Perspektiven zu eröffnen und unkonventionelle Lösungen zu fördern. „Pflege betrifft irgend- wann jeden“, sagt Carsten Herde, Mitglied des Landesvor- stands Sachsen der Johanniter- Unfall-Hilfe. „Umso wichtiger ist es, den Blick von außen zu nutzen, um akute Bedarfe zu erkennen.“ Björn Schmitz von der Kreativagentur philiomondo führte die Gruppen mit moder- nen Kreativtechniken und struk- die Gespräche. Eine Kundin hob besonders den Vorschlag kurzer, regelmäßiger Anrufe hervor – für Menschen mit psychischen Einschränkungen sei das eine wichtige Brücke gegen Isolation. Am Ende präsentierten die Gruppen konkrete Zukunfts- Konzepte: neue Wohnformen mit gebündeltem Dienstleis- tungsangebot, mobile Schu- lungsbusse, Apps für Aktivitäten sowie fest integrierte Telefonate im Pflegealltag. „Ich bin be- geistert, wie viel Kreativität und Herzblut in diese Lösungsan- sätze geflossen ist“, resümier- te Herde und sicherte zu, die Konzepte in die nächste Vor- standssitzung einzubringen. Das klare Signal: Diese Ideen tragen das Potenzial, Pflege ein Stück menschlicher zu gestalten. turierten Brainstorming-Metho- den augenzwinkernd durch den Entwicklungsprozess: „Es heißt ja nicht umsonst Werkstatt.“ Als Grundlage dienten intensive Telefoninterviews mit Pflegebedürftigen, Angehörigen und Fachkräften. Zeit, finan- zielle Sorgen und die Überfor- derung Angehöriger prägten Die Krone für die höchste Teilnehmendenzahl kann sich in diesem Jahr der Regional- verband Leipzig/Nordsachsen aufsetzen. Ganze 334 Läufe- rinnen und Läufer absolvierten am 13. Juni trotz Regenschauer unglaubliche 5.681 Runden, was etwa 2.840 Kilometern entspricht. Das wird mit einer Rekord-Spendensumme von 16.400 Euro belohnt. Zwar laufen die Dinge in Dresden anders, aber auch hier liefen vom 17. bis 19. April 2026 live wie online 297 Läu- ferinnen und Läufer 1.387,90 Kilometer und sorgten für Spen- den in Höhe von 4.876,90 Euro: Fotos: Tobias Naumann 21 Johanniter / September 2026 / Landesverband Sachsen
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