Johanniter Juni 2026

Spielen, Toben, Trauern Lacrima-Areal in Augsburg – neue Räume für noch bessere Begleitung trauernder Kinder RV Bayerisch Schwaben / Nirgendwo in Bayerisch-Schwaben ist der Bedarf an Trauerbegleitung für Kinder und Jugend- liche so groß wie in Augsburg. Über 160 Heranwachsende werden hier aktuell begleitet – und die Zahl steigt. Um dem gerecht zu werden, wurden neue Räume im Innen- und Außenbereich der Johanniter- Regionalgeschäftsstelle erschlossen – das Lacrima-Areal. Herzstück ist ein großer Bauwagen. Er bietet kindgerechte Erlebnisräume zum Spielen und für Gruppentreffen sowie ge- mütliche Rückzugsorte. Beheizt, mit Strom versorgt und liebevoll eingerichtet, ist er ein sicherer Hafen in bewegten Zeiten. Zudem gibt es einen Kreativ- und einen Werkraum. Hier finden die Kinder unter der Anleitung von geschulten Ehrenamtlichen beim Malen und Basteln Ausdrucksformen für ihre Ge- fühle. Anderen Kindern hilft Bewegung noch besser bei der Trauerverarbeitung. Für sie gibt es im Freien viele Möglichkeiten, sich auszutoben, zum Beispiel beim Basketball- spielen oder beim Schaukeln. Eine besondere Atmosphäre schafft die Feuerstelle, die zu nachdenklichen Ge- sprächen einlädt – ein wertvoller Ort, gera- de für Jugendliche, die sich oft schwer tun, Gefühle auszudrücken. Finanziert wurde das Lacrima-Areal mit Hilfe von Stiftungen und durch die Unterstützung durch Fördermit- glieder. Dank ihnen können die regelmäßi- gen Trauergruppen stattfinden, die jungen Menschen Halt und Hoffnung schenken. Fotos: Daniel Maier, Johanniter, Marcel Köhler Im Inneren des Bauwagens können die Kinder nach Lust und Laune spielen. Mehr über den Regionalverband Bayerisch Schwaben lesen Sie unter: www.johanniter.de/bayerisch-schwaben RV Ostbayern / Ein medizinischer Notfall kommt oft unerwartet – zu Hause, auf der Straße oder am Arbeitsplatz. In diesen entschei- denden Momenten zählt jede Sekunde. Genau hier sind die ehrenamtlichen Helfer vor Ort der Johanniter in Ostbayern im Einsatz. Sie über- brücken die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und leisten lebenswichtige Erste Hilfe. Ob bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand, einem schweren Unfall oder einer akuten Er- krankung – die Helfer vor Ort sind schnell zur Stelle. In Schwarzenfeld, Trisching und Eching sind sie fest in die Notfallversorgung eingebun- den. Dank ihrer fundierten Ausbildung erkennen sie die Situation sofort und leiten gezielte Maß- nahmen ein. Sie stabilisieren Patienten, betreu- en Angehörige und sorgen so für Sicherheit in einer Ausnahmesituation. Damit diese wichtige Arbeit weiterhin zu- verlässig möglich ist, sind die ehrenamtlichen Helfer vor Ort auf Unterstützung angewiesen. Moderne Ausrüstung, regelmäßige Schulungen und die ständige Einsatzbereitschaft verursa- chen laufende Kosten. Ihre Spende hilft, Leben zu retten. Sie trägt dazu bei, die schnelle Hilfe vor Ort zu sichern, die Ausstattung zu verbessern und das ehrenamtliche Engagement nachhaltig zu stär- ken. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Hilfe genau dann ankommt, wenn sie am dringends- ten gebraucht wird. Weitere Informationen finden Sie unter: www.johanniter.de/ostbayern Helfer vor Ort Schnelle Hilfe, wenn jede Sekunde zählt 18 Johanniter / Juni 2026 / Landesverband Bayern

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