Johanniter Juni 2026
Die Johanniter in Niedersachsen und Bremen Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wieder- belebung, Schürfwunden verarzten: Das alles lernen Kinder und Jugendliche bei der Johanniter-Jugend. „Wer einmal damit ange- fangen hat, der bleibt“, sagt Max-Jonas Kunz, den alle hier nur „MaJo“ nennen. Er setzt sich als Landesjugendleiter Niedersachsen/Bremen dafür ein, dass Ehrenamtliche von morgen ausgebildet werden und noch mehr junge Menschen zu den Johannitern kommen. Workshops, Zeltlager, Wettbewerbe: Wer sich in der Johanniter-Jugend engagiert, bekommt viel geboten! „Wir tun alles dafür, dass Kinder und Jugendliche in unseren Gruppen eine tolle Zeit haben – aber auch die Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu lernen und sich weiterzuentwickeln.“ Schließlich stärkt das Wissen rund ums Thema Erste Hilfe auch das Selbstbewusstsein. „Die meisten fangen mit dem Schulsani- tätsdienst an“, erklärt MaJo, „dort machen sie die Erfahrung, wie gut es sich anfühlt, Verantwortung zu übernehmen und anderen helfen zu können.“ Beim Schul- sanitätsdienst, der von der Johanniter- Jugend organisiert wird, helfen Kinder und Jugendliche ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, wenn die sich zum Beispiel im Sportunterricht oder in der großen Pause verletzt haben. „Dafür bilden wir die Schulsanitäter vorher gut aus und natür- lich müssen sie nicht allein die Verantwor- tung dafür übernehmen, ob ein Rettungs- wagen gerufen wird oder nicht“, sagt Kunz. „Aber häufig ist unser Nachwuchs besser geschult als die Lehrkräfte – das macht schon stolz.“ Die Johanniter-Jugend Früh übt sich
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