Johanniter Juni 2026

Max-Jonas Kunz ist eher zufällig zu den Johannitern gekommen. „Ich bin selbst kein Kind der Johanniter-Jugend“, sagt der 30-Jährige, „sondern kam erst vor zehn Jahren dazu.“ Damals ist er von zu Hause ausgezogen und wollte sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren. „Der Dienst am Nächsten bei der Johanniter-Jugend hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass ich auch meine Berufswahl überdacht habe. Früher wollte ich Ingenieur werden, heute bin ich Notfallsanitäter – und sehr glücklich damit.“ Sein Wissen gibt er in Workshops »Die ehrenamt- liche Arbeit bei der Johanniter- Jugend kann auch die Weichen fürs weitere Leben stellen – so wie bei mir.« Max-Jonas „MaJo“ Kunz an die nächste Generation weiter, viel häufiger aber ist er im Hintergrund aktiv. Zum Beispiel, wenn es um die Planung des großen Pfingst-Zeltlagers geht. „Das ist für mich immer ein Highlight, genauso wie für die rund 200 Kinder und Jugendlichen, die daran teilnehmen.“ Zelten, Lagerfeuer, Nachtwanderung Das letzte Zeltlager fand in der Nähe von Göttingen statt. Max-Jonas Kunz und das gesamte Orga-Team reisten bereits am Donnerstag an und hatten genau 24 Stun- den Zeit, um alles vorzubereiten. Sanitär- anlagen, Verpflegung, Spaß-Stationen – all das hatte sich das Team rund um MaJo bereits Monate vorher überlegt. Für den Johanniter-Nachwuchs ab 6 Jahren sollte es ein unvergessliches Wochenende werden. „Die Kids konnten an Workshops teilneh- men, bei einer Olympiade mitmachen und natürlich gab es auch ein Lagerfeuer und eine Nachtwanderung“, erzählt Max-Jonas Kunz. Nicht eingeplant war das schlechte Wetter – aber solche Herausforderungen schweißten das Orga-Team zusammen. „Natürlich gingen wir am Ende des Wochenendes alle auf dem Zahnfleisch“, Die Retterinnen und Retter von morgen: Bereits in der Johanniter-Jugend lernen die Kinder und Jugendlichen, wie Erste Hilfe geht. Fotos: Johanniter/Henning-Stauch, privat 16 Johanniter / Juni 2026 / Landesverband Niedersachsen / Titelthema

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