Johanniter September 2026

Foto: Gerhard Bieber RV München / Etwa 65.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen plötzlichen Herzstillstand. 60.000 von ihnen sterben. Dabei befinden sich an vielen öffentlichen Orten Automatisierte Externe Defibril - latoren (AED), also tragbare Geräte, die den Herzrhythmus analysieren und im Notfall einen elektrischen Schock abgeben können. Sie hängen häufig in Bahnhöfen, Flughäfen, Ein- kaufszentren, Rathäusern, Banken, Sportstätten und Schulen, werden aber nur selten genutzt. Dabei sind sie für Laien konzipiert, um bei der Ersten Hilfe durch Sprachanweisungen einen lebensrettenden Strom- stoß abzugeben, der den Herzrhythmus normalisiert. Bricht eine Person be- wusstlos zusammen und atmet nicht mehr normal, sollte sofort die 112 gerufen und mit der Herzdruckmassage begonnen werden. Am besten holt eine zweite Person den AED, sofern sich ein Gerät in der Nähe be- findet, klebt die Elektroden auf und folgt den akustischen An- weisungen. Die Herzdruckmas- sage sollte fortgesetzt werden, bis der Rettungswagen eintrifft. Der Defibrillator ist essentiell für die Wiederbelebung und erhöht die Überlebenswahrscheinlich- keit. Deshalb haben die Einsatz- fahrzeuge des ehrenamtlichen Johanniter-Bevölkerungsschut- zes, die bei großen Einsätzen den regulären Rettungsdienst unterstützen, unter anderem auch AED dabei. Sie kommen beispielsweise bei Industrie- unfällen oder Massenpaniken zum Einsatz. Nur durch För- dermitgliedsbeiträge und viele Spenden ist die Beschaffung der medizinischen Geräte möglich. Jeder Beitrag rettet somit Men- schenleben! Weitere Infos zum Regionalverband München finden Sie unter www.johanniter.de/muenchen Ehrenamtlicher Bevölkerungsschutz bringt Hilfe in Katastrophenfällen Automatische Defibrillatoren – die mobilen Lebensretter bei Herzstillstand Bei schweren Zugunfällen rücken die Ehrenamtlichen des Bevölkerungsschutzes aus 20 Johanniter / September 2026 / Landesverband Bayern

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