Johanniter September 2026
Fotos: Johanniter Peißenberg, Paul Kirchner / Johanniter RV Oberbayern / Wenn die Kleinsten unse- rer Minigruppe ihre Pflaster auf Teddybären kleben oder gemeinsam die Notrufnummer 112 auf Spielhandys eintippen, leuchten ihre Augen. Zwischen 4 und 7 Jahren ent- decken sie bei uns spielerisch, was Gemein- schaft bedeutet. Diese frühen Erfahrungen prägen: Wer früh lernt, auf andere zu ach- ten, trägt das ein Leben lang mit sich. Noch beeindruckender ist, was in die- sem Sommer geschieht: Unsere Jugendli- chen organisieren in Eigenregie ein Zeltlager für Kinder aus der Region unter dem Motto „Piraten“. Sie planen Schatzsuchen, bauen Lagerfeuerprogramme auf und übernehmen Verantwortung für jüngere Teilnehmende. Aus den ehemaligen „Kleinen“ werden nun diejenigen, die anderen ein unvergessliches Erlebnis schenken. Genau das ist gelebte Jugendarbeit: Kinder wachsen zu Vorbildern heran, geben weiter, was sie selbst erfahren durften. Solche Projekte entstehen nicht von allein. Zelte, Verpflegung, Materialien für Pi - ratenkarten und Kostüme, Fahrtkosten und die Ausbildung unserer jugendlichen Betreu- erinnen und Betreuer sind spendenfinan - ziert. Angebote wie diese wären auch ohne hohes ehrenamtliches Engagement nicht zu meistern. So stand 2025 sogar die Regio- nalvorständin Alexandra Reinhart am Herd und kochte für die hungrigen Kinder. Mit dem Johanniter-Spirit und dem Motto „Aus Liebe zum Leben“ ermöglichen wir es, dass Kinder auf Schatzsuche gehen, Freund- schaften schließen und wichtige Werte wie Verantwortung und Zusammenhalt erleben können – getragen von jungen Menschen, die selbst einmal so angefangen haben. Kleine Hände, große Abenteuer Jugendarbeit in Oberbayern Mehr über unsere Jugendarbeit können Sie hier lesen: www.johanniter.de/jugend-oberbayern RV Unterfranken / Die Johanniter sorgen jährlich beim WVV Marathon in Würzburg mit einem umfangreichen Sanitätsdienst für die medizinische Versorgung der Teilnehmer und Besucher. Bereits in den frühen Morgenstun- den bezogen 89 Einsatzkräfte mit 28 Fahr- zeugen ihre Positionen entlang der Strecke, um für die Sicherheit aller Beteiligten zu sorgen und einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten. Unter- stützt wurden die Johanniter aus Unterfran- ken dabei von Einsatzkräften weiterer Regionalverbände, die den Sanitätsdienst tatkräftig verstärkten. Während des Marathons versorg- ten die Einsatzkräfte vor allem Läufer mit Kreislaufproblemen, Erschöpfungszustän- den und Verletzungen nach Stürzen. Insge- samt mussten zwei Patienten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Darüber hinaus bewältigten die Johanniter fünf Notarzteinsätze und 15 Notfalleinsätze. Die hohe Teilnehmerzahl und die schwüle Witterung forderten den Einsatz- kräften über den gesamten Tag hinweg viel Konzentration und Einsatzbereitschaft ab. Dank der sorgfältigen Vorbereitung, der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten und des großen Engagements der Helfer konnte der Sanitätsdienst jedoch jederzeit professionell und zuverlässig sichergestellt werden. Erneut zeigte sich, wie wichtig das Zusammenspiel von Erfahrung, Teamgeist und ehrenamtlichem Engagement für den Erfolg einer solchen Großveranstaltung ist. Mehr über den Regionalverband Unterfranken le- sen Sie unter www.johanniter.de/unterfranken. Größter Sanitätsdienst 89 Einsatzkräfte sorgen für die medizinische Versorgung entlang der Marathonstrecke 21 Johanniter / September 2026 / Landesverband Bayern
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