Johanniter September 2026

Die Feldküche läuft auf Hochtouren Vor Ort wurde die Verpflegung nicht ein- fach nur ausgegeben – sie wurde frisch zubereitet. Denn gute Verpflegung be- deutet im Katastrophenschutz weit mehr, als nur Essen auf den Tisch zu bringen. Sie sorgt für neue Energie, hebt die Stimmung und trägt dazu bei, dass Einsatzkräfte auch nach vielen Stunden konzentriert arbeiten können. Bereits am Vormittag wartete eine kleine Stärkung auf die Übungsteilneh- menden. Um 9:30 Uhr wurden Kaffee und kleine Törtchen ausgegeben – eine willkom- mene Pause für alle, die seit den frühen Morgenstunden im Einsatz waren. Nerven- nahrung für zwischendurch stand selbst- verständlich auch bereit. Zur Mittagszeit lief die Feldküche dann auf Hochtouren. Auf dem Speiseplan standen Gulasch mit Nudeln sowie eine vegetarische Alternative mit Nudeln und Pesto und ein frisch zubereiteter Möhren- Apfel-Salat. Als süßer Abschluss durfte Wackelpudding mit Vanillesoße natürlich nicht fehlen. Mehr als nur Verpflegung Besonders erfreulich waren die vielen posi- tiven Rückmeldungen, die unser Team im Laufe des Tages erhielt. Gelobt wurde nicht nur das Essen, sondern auch die Atmo- sphäre rund um die Ausgabestelle. Mehr- fach wurde hervorgehoben, dass unsere Helferinnen und Helfer mit ihrer guten Laune, ihrer Freundlichkeit und ihrem En- gagement für eine angenehme Stimmung sorgten. Genau das macht den Unterschied, denn Verpflegung bedeutet nicht nur satt werden, sondern auch ein Stück Motivation, Gemeinschaft und Wertschätzung für die Menschen, die im Einsatz stehen. Wenn der Einsatz noch nicht vorbei ist Nach der letzten Essensausgabe ist ein solcher Einsatz noch lange nicht beendet. Material muss zurückgebaut, die Feldküche gereinigt, Ausrüstung verstaut, Fahrzeuge wieder hergerichtet und zahlreiche organi- satorische Aufgaben erledigt werden. Auch diese Arbeiten gehören zu einem erfolg- reichen Einsatz dazu und erfordern Zeit, Einsatzbereitschaft und Teamarbeit. Gegen 17:00 Uhr endete schließlich ein langer, aber erfolgreicher Einsatztag für unser Team. Ein wichtiger Baustein im Katastrophen- schutz Der Einsatz in Gera hat einmal mehr ge- zeigt, wie wichtig die Arbeit des Betreu- ungszuges innerhalb unseres Katastrophen- schutzes ist. Oft arbeiten die Helferinnen und Helfer eher im Hintergrund, doch ohne ihre Unterstützung wären viele Übungen und Einsätze in dieser Form kaum möglich. Gleichzeitig machte die Übung deutlich, wie entscheidend das Zusammenspiel aller Einheiten der Johanniter und der verschie- denen Hilfsorganisationen ist. Denn nur durch regelmäßiges gemeinsames Training können Einsatzkräfte im Ernstfall schnell, sicher und abgestimmt handeln. (mk) 17 Johanniter / September 2026 / Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen / Aus den Regionen

RkJQdWJsaXNoZXIy NTMzMTY=