Johanniter Juni 2026

Johanniter / Juni 2026 / Landesverband Nord / Engagiert Kita Traumland Blaulichtprojekt in der Kita Schwarzenbek / Wie sieht ein Krankenwagen von innen aus? Und wie setzt man einen Notruf ab? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Kinder der Johanniter-Kita Traumland aus Schwarzenbek bei ihrem Be- such der Ortsgruppe Bergedorf auf den Grund. Sie erkundeten einen Krankentransportwagen, testeten die Patiententrage, übten Pflasterkleben und die stabile Seitenlage. Mit selbst - gebastelten Bechertelefonen trainierten sie den Notruf und die W-Fragen. Der Besuch mar - kierte den Auftakt eines Blau- lichtprojekts der Kita, zu dem auch der Besuch einer Polizei - wache sowie der Feuerwehr gehörten. „Wir möchten den Kindern zeigen, welche Auf- gaben Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr haben. Dabei geht es nicht nur um spannen- de Eindrücke – wir vermitteln altersgerecht und praxisnah, wie man sich in Notfällen rich- tig verhält“, so Yvonne Pegel, stellvertretende Leiterin der Kita. Zum Abschluss erhielten alle Kinder eine Urkunde und feierten eine Blaulichtparty. Hamburg / In den vergangenen Monaten hat der TrauerPier 27A in Hamburg wichtige und nachhaltige Fortschritte erzielt. Ein Mei - lenstein war die Unterstützung durch das Hamburger Spendenparlament: Im Rahmen seiner Jubiläumssitzung bewilligte es För- dermittel, die insbesondere die Finanzierung einer pädagogischen Fachkraft ermöglichen. Damit wird die kontinuierliche Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Trauersituationen gesichert und ausgebaut. Die Förderung trägt dazu bei, verlässliche Strukturen zu schaffen und Betroffenen auch künftig mit Würde, Nähe und fach- Trauerarbeit Es geht voran beim TrauerPier 27A licher Kompetenz zur Seite zu stehen. Auch in der öffentlichen Aufklärung setzt das Team neue Impulse: Im Podcast „Dulsberg Insight“ spricht Leiterin Elena Moser mit den Moderatoren über Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, Unterstützungs- möglichkeiten und gesellschaftliche Fragen rund um den Umgang mit Tod und Sterben. Der Beitrag lädt dazu ein, sich frühzeitig und offen mit diesen oft verdrängten Themen auseinanderzusetzen. Zudem erhielt die Arbeit des Trauer- Pier 27A politische Aufmerksamkeit. Bei einem Besuch vor Ort würdigte der Hamburger CDU-Fraktionsvorsitzende Dennis Thering das Engagement der Johanniter und hob die Verbindung aus niedrigschwelligem Zugang und hoher fachlicher Qualität hervor. Thering bezeichnete die enge Verzahnung von Grup- penangeboten, individueller Beratung und ambulanter Hospizarbeit sowie das große En - gagement von über 100 Ehrenamtlichen als beispielhaft für gelebten gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Entwicklungen zeigen: Der TrauerPier 27A ist ein unverzichtbarer Bestandteil sozialer Unterstützung in Ham- burg – getragen von Vertrauen, Engagement und wachsender öffentlicher Wahrnehmung. 16

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