Johanniter Juni 2026

Johanniter / Juni 2026 / Landesverband Nord / Engagiert Landkreis Harburg / Um im Einsatzfall sicher und effizient zu handeln, üben Katastrophenschutz-Ein- heiten regelmäßig. Bei einem Ausbildungstag im Regionalverband Harburg trainierten die ehren- amtlichen Einsatzkräfte unter anderem den Aufbau eines aufblasbaren Schnelleinsatzzeltes inklusive Inbetriebnahme der Zeltheizung sowie den Aufbau und das sichere Abspannen von Lichtstativen. Da Strom im Ernstfall extrem wichtig ist, um helfen zu können, probten sie zusätzlich das fachgerechte Erzeugen von Strom und den sicheren Betrieb des Stromnetzes an der Einsatzstelle. Ausbildungstag für Helfende im Katastrophenschutz Schwerin / Premiere mit star- ker Johanniter-Präsenz: Beim ersten Bevölkerungsschutztag am 11. April 2026 auf dem Schweriner Marktplatz wurde deutlich, wie vielfältig moder- ner Bevölkerungsschutz ist. Im Mittelpunkt stand dabei die Arbeit der Johanniter, insbesondere die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Das Team zeigte ein- drucksvoll, wie wichtig mensch- licher Beistand in belastenden Ausnahmesituationen ist und wie Betroffene professionell beglei- tet werden. Nach der Eröffnung durch Dr. Stephan Jakobi und Bernd Nottebaum informierte sich auch Staatssekretär Dr. Christian Frenzel gezielt am Johanniter- Stand. Zahlreiche Gespräche mit Gästen machten deutlich: Hinter jedem Einsatz stehen engagierte Menschen, die nicht nur helfen, sondern auch zuhören, auffan- gen und Orientierung geben. Ein rundum gelungener Tag voller Begegnungen, Wertschätzung und wichtiger Einblicke. Erster Bevölkerungs- schutztag in Schwerin Schleswig-Holstein Bevölkerungsschutzkampagne gestartet Kiel/Lübeck / Mit der neuen Landeskampagne „KommKlar SH“ wirbt die schleswig-hol- steinische Landesregierung für mehr Vorsorge in einem mög- lichen Krisen- oder Katastro- phenfall. Im breiten Bündnis aus Unterstützenden sind die Johanniter im Norden mit dabei. „Die Resilienz der Bevölkerung ist entscheidend, es kommt auf jede Person an. Das schützt letztendlich alle“, sagt Nicolas Tobaben, Bereichsleiter Katas- trophenschutz. Menschen müss- ten sich mindestens 72 Stunden selbst versorgen können, weil die Einsatzkräfte zunächst akut bedrohte Menschen und die kri- tische Infrastruktur schützten. Unter „KommKlar SH“ infor- mieren die Unterstützenden über diese Eigenvorsorge. Die Kampagne läuft vor allem in den sozialen Medien im Internet und auf Plakaten. Jan-Philipp Mittelstraß, Arzt und Koordinator ehrenamtlicher Einsatz- dienst, beim Kampagnenvideo 17

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